Hugo Loetscher

1929–2009. Geboren in Zürich. Studium der Politische Wissenschaften, Soziologie, Wirtschaftsgeschichte und Literatur. Redaktor bei der Zeitschrift «du» und bei der «Weltwoche». Ab 1969 arbeitete er als freier Schriftsteller und Journalist. Er erhielt u.a. den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis (1966) und den Grossen Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1992). (2015)

Werke (Auswahl)

War meine Zeit meine Zeit.
Diogenes Verlag, 2009

In alle Richtungen gehen.
Diogenes Verlag, 2005

Lesen statt klettern.
Diogenes Verlag, 2003

Die Augen des Mandarin.
Diogenes Verlag, 1999

Die Fliege und die Suppe und 33 andere Tiere in 33 Situationen.
1989

Der Waschküchenschlüssel.
1983

Abwässer. Ein Gutachten.
1963

2009
 

Sa, 23.05.09, 11:00

Lecture
Landhaus, Säulenhalle

So, 24.05.09, 11:00

Lesung
Tandem-Lesung
Landhaus, Landhaussaal
Moderation: Thomas Feitknecht
2007
 

So, 20.05.07, 13:30

Lesung
Landhaus, Landhaussaal
Moderation: Daniel Rothenbühler
2004

Lesen statt klettern

Diogenes Verlag, 2003

So, 23.05.04, 12:00

Kurzlesung
Aussenbühne Klosterplatz

So, 23.05.04, 14:30

Lesung
Es war einmal die Welt, Poesie und Musik
Mit: Eriko Kagawa
Landhaus, Landhaussaal
Moderation: Christoph Kuhn
2000

Die Augen des Mandarin

Diogenes Verlag, 1999

So, 04.06.00, 14:30

Lesung und Gespräch
"Die Mulatisierung des Schriftstellers"
Landhaus, Landhaussaal
1989

Die Fliege und die Suppe und 33 andere Tiere in 33 Situationen

1989

Aus: Hugo Loetscher. Die Fliege und die Suppe und 33 andere Tiere in 33 Situationen. 1989

Das Maultier im Militärdienst. In Frage kommen nur tretsichere Tiere, da ihnen im Gegensatz zu den menschlichen Truppenmitgliedern das Treten nicht wegexerziert werden kann; nicht nur Schläger, auch bösartige Beisser sind auszuschliessen, ebenso Tiere, die eine konstitutionelle Trägheit beim Ziehen und Tragen aufweisen. Einmal in den Armeeverband aufgenommen, bildet das Maultier einen vollwertigen Bestandteil der Gesamtverteidigung. Vorgängig ist es einer veterinär-medizinischen Eignungsprüfung zu unterziehen, wobei jeder Körperteil auf seinen möglichen winsatz hin untersucht werden soll, insbesondere ist auf eine breite, tiefgewachsene Brust zu achten, auf korrekte Stellung und auf einen ruhigen, raumgreifenden Gang. Zudem ist eine Mindesthöhe von 154 Zentimetern unerlässlich, das Maultier muss vier Jahre alt und darf nicht älter als sechzehn sein. Importtiere, die noch nicht drei Monate im Lande stehen, haben keinen Anspruch auf eine Tauglichkeitsprüfung. Als Maultier gilt eine Kreuzung aus Esel (Hengst) und Pferd (Stute). Die Deckung ist im staatlich anerkannten Hengst-Depot vorzunehmen. Vor jedem Dienstantritt (z.B Wiederholungskurse, Mobilmachung etc.) wird das Tier eingeschätzt und bei jeder Entlassung wieder abgeschätzt.

So, 07.05.89, 14:00

Lesung
Landhaus, Landhaussaal
1984

Der Waschküchenschlüssel

1983

Sa, 02.06.84, 10:00

Werkstatt
Landhaus, Säulenhalle
1979
 

Sa, 26.05.79

Lesung
Landhaus, Landhaussaal