
Polgar in Zürich
Alfred Polgar, sesshafter Wiener, aber durch Hitler zum Ahasver gemacht, der in vieler Herren Länder als Emigrant zuweilen hungerte, wurde nach dem Krieg in Zürich gefragt: „Fühlen Sie sich hier denn nicht wohl, Herr Professor?“ Antwort: „Ach, wissen Sie, ich bin halt überall ein bissl ungern.“ Nur einen Satz kenne ich, der die Ur-Skepsis noch gültiger ausspricht. Der Komödiendichter Menander sagte: „Nun ist ja der Mensch an sich schon ein hinreichender Grund zur Traurigkeit...“
(Aus: Anekdoten und Balladen)
Plakat 2011 gestaltet von Reto Wahlen, Solothurn
New Swiss Writing 2011 enthält 39 Texte in der Originalsprache und in englischer Übersetzung.
Die 34. Literaturtage finden statt vom 18. bis 20. Mai 2012, wie immer am Auffahrts-
wochenende.
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OpenNet, der tradi-
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werb der Solothurner Literaturtage