
geboren 1927 in Hermannstadt (Siebenbürgen), lebt seit 1969 in Berlin
Zuletzt erschienen:
2000: Villanella und Pantum. Gedichte
2002: ügel beg und ügel tal. Gedichte 1967–1997. CD
2002: o du roher iasmin. Gedichte zu Charles Baudelaire. Buch mit CD
2003: jetzt kannn man schreiben was man will. Werkausgabe Bd. 2
2003: Mein Chlebnikov (zusammen mit Velimir Chlebnikov). Buch mit CD
2004: Reread Another. A Play / Nochmal den Text ein anderer (zusammen mit Gertrude Stein)
2004: Minze Minze fl aumiran Schpektrum. Werkausgabe Bd. 3
Gebären und Begehren
In der Logistik vom Gebären und Begehren
verursacht der Baustein im Steinbau
im Staubein den Beinstau
– darum gibt es die Rolltreppe.
Die ihrerseits ihren Repro-Troll hat,
sozusagen ein kleiner Bergkönig
für den Peer Gynt in uns,
mit Sitz im Rolltreppenvorlauf,
dem er – unfehlbar schwarz – per
Dekret diesen vorauseilenden
Irregularius erteilt –
immer kommen wir etwas später an
als jene Finger, mit denen wir am
Gummi kleben das uns Gummistummlige
davonzieht. Denn im Strassen-
kefir kann das Fussballferkil
seinem Fakir immer nur
durch Unterföhring über B nach
A antwerpen oder aber qua Gebärdensprache
derweil ihn dum Dü-
Gebärdenbel
knöpfeln, blitzlang.
Irgendwie ägyptisch.
Moderation: Rudolf Probst
Anlässlich der Buchvernissage Otto Nebel UNFEIG, Ed. Engeler, liest Oskar Pastior Texte von Otto Nebel:
am Freitag, 26. Mai, 12.30h im Alten Spital, Solothurn
am Sonntag, 28. Mai, 18h, Theater Winkelwiese 4, Zürich,
am Montag, 29. Mai, 19h, Buchhandlung Das Labyrinth, Nadelberg 17, Basel.

Plakat 2010 gestaltet von Reto Wahlen, Solothurn
Die 33. Literaturtage finden statt vom 3. bis 5. Juni 2011, wie immer am Auffahrtswochen-
ende.
Hier finden Sie die wichtigsten Literaturtermine.
OpenNet, der tradi-
tionelle Schreibwettbe-
werb der Solothurner Literaturtage