Formate A–Z

In der Regel stellen Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer ihre neusten Publikationen vor, eingeführt und begleitet von einem Moderator, einer Moderatorin. Aber es gibt auch viele weitere Formate.

Aussenpodium Landhausquai

Mitten in der Stadt, auf der Aussenbühne am Landhausquai, finden täglich zehnminütige Open Air Lesungen statt.

Im Dialog

Ausgehend von ihrer gegenseitigen Lektüre, tauschen sich zwei Auto-r innen und Autoren oder zwei Übersetzerinnen und Übersetzer im öffentlichen Gespräch aus. Sie bestimmen die Fragen, die sie interessieren, und entscheiden völlig frei, worum es im Gespräch gehen soll. Die Veranstaltung ist nicht moderiert.

Übersetzungsateliers

In den Übersetzungsateliers diskutieren Übersetzerinnen und Übersetzer untereinander, mit den Autorinnen und Autoren und mit dem Publikum über verschiedene Möglichkeiten, einen Text in ihre Sprache zu übertragen. Im Mittelpunkt der Übersetzungsateliers steht  auch die Frage der Zusammenarbeit zwischen Übersetzenden und Schreibenden. Die Ateliers finden mehrsprachig statt und dauern 60 Minuten.

In Zusammenarbeit mit dem Übersetzerhaus Looren

JuKiLi

Das traditionelle Jugend- und Kinderliteraturprogramm bietet Lesungen, Bildtheater, Workshops, ein Haus für Kinder und eine Familienmatinee für Kinder und Familien sowie Gespräche über Jugend- und Kinderliteratur für ein erwachsenes Publikum.

Literatur im Dunkeln

In völliger Dunkelheit lesen die blinde SRF-Radio Journalistin Yvonn Scherrer und Jean-Marc Meyrat von der Bibliothèque Braille Romande Texte von eingeladenen Autorinnen und Autoren  in Brailleschrift. Im An-schluss führen sie mit den anwesenden Autorinnen und Autoren Gespräche. Ein Literaturerlebnis, das dem Publikum die volle Konzentration auf Klang und Wirkung der Worte ermöglicht.

Ort: Palais Besenval, 2. Stock. Eintritt frei
Offeriert vom Schweize­rischen Blinden­ und Sehbehindertenverband (SBV)

Poesiesalon

In den Poesiesalons wird dem Publikum die Faszination für dichterisches Schreiben im Wechsel von Lesung und Gespräch nähergebracht. Es ist nicht so, dass die Dichter immer Recht hätten und alles über ihre Texte wüssten. Aber sie können Auskunft geben über  ihre Verfahren, die den Leser innen und Lesern helfen, eigene Wege  durch die poetische Textur zu finden.

Mit freundlicher Unterstützung von Migros Kulturprozent

Skriptor – Textwerkstatt

Autorinnen und Autoren kommen zur Textarbeit zusammen und diskutieren unveröffentlichte Texte. Dabei wird sichtbar, was sich neben der solitären Schreibarbeit zusätzlich hinter einem literarischen Text verbergen kann: eine Grosszahl an Entscheidungen, die im Gespräch reflektiert und gefällt werden. Zum Schluss kann sich das Publikum einbringen.

Zukunftsatelier Buch_Text

Es ist naturgemäss leichter, über Vergangenes nachzudenken als die Zukunft vorauszusehen. Deshalb neigen Diskussionen über das «Buch der Zukunft» gerne dazu, dass nicht Potenziale ausgelotet werden, sondern bloss ein kultureller Niedergang beschworen wird. Die Solothurner Literaturtage möchten dazu anregen, Blicke in die Zukunft zu werfen ohne Rücksicht auf die Vergangenheit.

Offene Bühne

Die Aussenbühne auf dem Klosterplatz lädt Autorinnen und Autoren ein, Texte einer Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie ist für alle Schreibenden offen, die den Sprung auf die Bühne wagen möchten. Ab 10:00 morgens kann man sich vor Ort auf der Liste eintragen.

Spoken Word

Spoken Word verbindet Literatur und Performance. Autorinnen und Autoren zeigen dem Publikum auf unterhaltsame Weise die Vielfalt der Möglichkeiten im Umgang mit dem gesprochenen Wort und brechen die Grenzen der Schriftlichkeit auf. Lyrik, Erzählung, Rap: Alle Literaturformen sind denkbar.