
geboren 1980, lebt in Düdingen
Thomas Vaucher arbeitet als Primarlehrer und war seit jeher vom Mittelalter und vom Fantasy-Genre begeistert. Schon als Jugendlicher schrieb er Fantasy-Geschichten. «Der Löwe vom Burgund» ist sein erster Roman. Er dokumentiert darin das Leben von Karl dem Kühnen: sehr realistisch schildert er das Geschehen auf dem Schlachtfeld und die Macht-Intrigen am Hof. Wichtige Schauplätze sind Grandson und Murten. Neben dem Schreiben gehört auch die Musik zu Vauchers Lieblingsbeschäftigungen: Er spielt Keyboard in der Heavy Metal Band «Emerald».
Mit einem einzigen gewaltigen Satz sprang Bubenberg auf die schritthohen Überreste der Mauer vor sich, breitete die Arme weit aus und schrie den Burgundern entgegen: «Hier steht das stolze Heer, vor welchem Habsburg zitterte! Durch unsre Adern fliesst der alten Helden Blut! In unsrer Brust schlägt der alten Krieger Herz! Dies ist eine Stadt der Eidgenossen, und kein Burgunder wird je seinen Fuss hineinsetzen! Solange in uns eine Ader lebt, gibt keiner nach!»
(Aus: Der Löwe von Burgund)
Der Löwe von Burgund. Roman (Stämpfli, 2010); Lokis Fluch. Heftroman (Arcanum Fantasy, 2010)
10.00 – 10.45, 13.30 – 14.15, 15.00 – 15.45
Moderation: Luzia Stettler
| Dunkelzelt Sa 10.00 | Klosterplatz Sa 15.00 |
Plakat 2012, Nora Fluri und Alice Kolb, Bern
Die 34. Literaturtage finden statt vom 18. bis 20. Mai 2012, wie immer am Auffahrts-
wochenende.
OpenNet, der tradi-
tionelle Schreibwettbe-
werb der Solothurner Literaturtage