Coffee to govon Brigitte Märki
Coffee to go
Einen grossen Becher Kaffee. Schwarz, mit viel Zucker. Zum Wachwerden. Und abhängigkeitshalber. Seit Julia mit dem Zug zur Arbeit fährt, macht sie jeden Morgen Halt im Coffee Shop beim Bahnhof, Gleis eins. Die frühmorgendlichen Besuche dort haben etwas Beglückendes. Schon beim Betreten bereitet Julia der warme Kaffeegeruch ein wohliges Gefühl. Und die Geräuschkulisse ist fast melodiös: schaumzischende Milch, Geschirrklappern, tanzende Kaffeebohnen. Eine lebendige Welt, die nicht laut, nicht leise, aber da ist. Und wie ein regelmässiger Rhythmus: das Ausrufen der fertigen Getränke an der Ausgabetheke. Cappuccino, Caffè Mocha, Chai Latte. Eindruck eines Morgens. Ohne Kaffee wäre Julias Welt eine verschlafene Welt.
Wenn Julia um 6:25 kommt, reicht die Warteschlange meist knapp bis zur Tür. Die Menschen sind noch wortkarg und freundlich. Der Kaffee ist frisch gebrüht. Wenn Julia Glück hat, wird sie vom Barista erkannt, bekommt ihren Becher gleich in die Hand gedrückt, wenn sie an der Reihe ist. Kaffeegefüllt bis obenhin. Ohne Platz für Milch. Dann rührt Julia ihre fünf Briefchen Zucker unter und verschliesst den Becher mit einem Deckel. Julia mag es, die Hände um den Kartonbecher zu legen, die Wärme zu spüren, die glatte Oberfläche, die Rundung.
Noch etwa eine Viertelstunde bleibt bis zur Zugeinfahrt. Julia setzt sich an den langen Tisch entlang der Fensterfront, guckt hinaus, sieht Leute herbeieilen, in hell erleuchtete Züge steigen, freut sich über die Minuten, die ihr noch bleiben und geht den bevorstehenden Tag in Gedanken durch. Und immer wieder heisse, erwartungsvolle Schlücke Kaffee.
Ein glücklicher Start in den Tag. Früher, da hat Julia nicht gewusst, wie viel Wert ein Bisschen Zeit am Morgen haben kann. Nur manchmal, da bleiben keine Minuten, um sich hinzusetzen. Dann holt Julia nur eben den Kaffee. Doch dann fehlt etwas. Dann ist es, als hätte man sie zeitverrückt. Als würde sie dem Tag vorauseilen und trotzdem nicht mitkommen. Nur ein einziges Mal, da hat die Zeit nur noch für gar keinen Kaffee gereicht. Das ist dann der Tag gewesen, an dem Julia ihre Lieblingskette verloren hat, der Kellner im Restaurant das Curry extra scharf anstatt extra mild serviert hat, und der Chef ihr den freien Tag gestrichen hat. Einen Tag ohne Kaffee zu starten ist also keine gute Sache.
Neuerdings ertappt sich Julia dabei, wie sie morgens, wenn sie an der Drogerie vorbeikommt, immer einen Blick ins Schaufenster wirft. Aber kann man morgens, kaum wach genug, um die Augen offen zu halten, kann man da überhaupt erkennen, ob man passabel ausschaut? Vielleicht sind die Gesichtsmuskeln so früh am Tag noch nicht genug trainiert. Vielleicht muss man wach sein, um sein bestes Lächeln zu lächeln. Und unzerknittert. Ist sie unzerknittert? Generell. Sie kommt nun in ein Alter, in dem sich die ersten Fältchen zeigen. Lächeln fördert die Faltenbildung. Bleiben ernste Menschen also länger faltenfrei? Julia hat in letzter Zeit das Lächeln ein paar Mal geübt, vor dem Spiegel. Doch dann kam sie sich albern vor.
„Guten Morgen, gut geschlafen?“
„Danke bestens, und selbst?“ Julia ist souverän, weil sie es gewohnt ist, souverän zu sein. Und er, er ist immer so freundlich, gut gelaunt, fast überdreht. Und das so früh am Tag. Wahrscheinlich trinkt er den Kaffee eimerweise. Seine Bewegungen sind fliessend, tausendfach geübt. Julia schaut ihm gerne zu. Er drückt ihr den vollen Becher in die Hand. Sein Lächeln wirkt auf Julia wie Koffein.
Sie freut sich, wenn er da ist. Und wenn er nicht da ist, ist sie nicht enttäuscht. Doch irgendwann hat sie sich gefragt, wie er wohl heissen mag. Und sie hat angefangen, sich Namen für ihn auszudenken. Markus. Nils. Vielleicht Lukas? Lukas würde zu seinen blonden Haaren passen. Sie sind am Hinterkopf ganz kurz geschoren, vorne sind sie lang, fallen ihm in die Stirn, über die Augen. Dann legt er seinen Kopf schräg oder fährt sich mit der Hand durchs Haar. Lässig irgendwie. Lukas würde gut passen, denkt Julia. Und sie findet auch, dass sie darüber schon viel zu lange nachgedacht hat. Er ist entschieden zu jung. Viel zu jung.
Julia mag das Kaffeegefühl. Dieses Kribbeln überall, diese plötzliche, willkommene Wachheit, die Konzentriertheit. Julia mag sogar das Gefühl der Überreizung. Dann fühlt sie sich lebendig, kann nicht still sitzen, möchte alles anpacken. Lukas hat einmal gesagt, Milch im Kaffee verlängere die Wirkung von Koffein, mache das Getränk auch verträglicher. Seither trinkt Julia ihren Kaffee nicht mehr schwarz. Doch immer noch mit fünf Briefchen Zucker. Sie findet es schön, wenn die Milch sich mit dem Schwarz vermischt, Schlieren bildet und nach dem Umrühren zu einer gleichmässig braunen Flüssigkeit wird. Der Kaffee ist stark, braucht viel Milch, bis ein schönes Seidenbraun entsteht. Meistens schafft es Julia nun früher aus dem Bett. Dann bleibt ihr mehr Zeit zum Sein. Jetzt, im Winter, spiegelt sich das Innere des Coffee Shops im Fenster und Julia kann verfolgen, was hinter ihrem Rücken passiert. Die Welt dreht sich und Julia schaut nur einfach zu.
Irgendwann, nach ungezählten Bechern heissen Kaffees, sagt Lukas, er heisse übrigens Finn.
„Das ist aber schade“, erwidert Julia und wird rot, weil sie doch nur laut gedacht hat. Lukas, der nun plötzlich Finn heisst, lacht und sagt, da müsse sie sich bei seinen Eltern beschweren. Julia weicht seinem Blick aus. Normalerweise sagt sie nicht solche Sachen. Normalerweise wird sie auch nicht rot. Später dann hat sie sich dabei erwischt, wie sie seinen Namen gedacht hat. Den tonlosen Klang seines Namens in ihrem Kopf, immer wieder. Aber nur, um Finn nicht versehentlich Lukas zu nennen. Julia macht nicht gerne Fehler. Das überlässt sie lieber anderen.
Am Donnerstag ist sie spät dran. Sie würde zum Bahnhof rennen müssen. Doch rennen geht ja nicht. Nicht mit diesen Schuhen. Absatzschuhe. Keine hohen zwar, aber Julia ist Unbequemheit nicht gewohnt. Doch sie liebt das Selbstbewusstsein, das man in solchen Schuhen geniesst. Und die gesteigerte Weiblichkeit. Auf den Kaffee will sie trotzdem nicht verzichten. Nicht heute. Eigentlich grundsätzlich nicht. Sie weiss ja, was ein Tag ohne Kaffee bringen kann. Sie wird also den späteren Zug nehmen.
Die Schlange im Coffee Shop ist länger als gewohnt. Finn ist auch nicht da. Julia setzt sich an ihren Platz. Sie will ihre Gedanken ordnen, so wie immer, doch sie verliert sich in Tagträumereien.
Auf dem Heimweg geht Julia den Weg am Coffee Shop vorbei. Sie braucht keinen Kaffee. Abends trinkt sie keinen Kaffee mehr. Auch nicht welchen ohne Koffein. Und dennoch überlegt sie, ob sie hineingehen soll. Sie späht ins Innere der hell erleuchteten Räumlichkeiten. Es ist nicht allzu viel los. Julia ertappt sich, wie sie nach Finn Ausschau hält. Sie entdeckt ihn hinter der Kasse. Sie geht trotzdem nicht hinein. Nicht weil ihr der Mut fehlt. Nur weil sie abends keinen Kaffee trinkt.
In den nächsten Tagen macht sich Julia den Kaffee wieder selber, daheim, auf der alten Filtermaschine. Das hat den Vorteil, dass Julia sich nach dem Kaffee gleich auch noch die Zähne putzen kann. Und sie kann ein bisschen länger schlafen. Ihren Tag, den kann sie auch im Zug durchgehen. Oder daheim im Bett. Es hat aber auch den Nachteil, dass sie nun weniger schnell wach wird. Und der Kaffee daheim schmeckt irgendwie auch nicht so gut wie der auswärts. Doch Julia findet es angebracht, nicht täglich Geld auszugeben für teuren Kaffee.
Es passiert an einem Montag. Julia hat nach gut zwei Wochen beschlossen, ihre Kaffeemaschine daheim wieder in die Ecke zu stellen. Das Schlangestehen zusammen mit anderen Kaffeesüchtigen hat ihr gefehlt. Das Sich-Freuen-Auf-Etwas hat gefehlt. Vieles hat gefehlt.
Es erwischt Julia trotzdem unverhofft. Das Herzrasen, das Zittern, die Sprachlosigkeit. Die Absatzschuhe verhelfen gerade nicht zu mehr Sicherheit. Julia bestellt stammelnd ihren Kaffee, als wäre sie zum ersten Mal hier und hoffnungslos überfordert. Sie blickt Finn verstohlen an, wenn sie glaubt, er würde es nicht merken. Er ist hübsch, denkt sie. Verdammt hübsch. Und seine Arme und Hände sind schön und kräftig. Und er hat Julia angelächelt. Wie immer eben. Doch Julia hat das Lächeln nicht erwidert. Ihr Gesicht ist wie aus Stein gemeisselt. Danach dann hat sie den Anschluss an den Tag verpasst. Trotz des Kaffees.
Später hat sie ewig und noch länger darüber nachgedacht, was da mit ihr passiert ist. Sie hat nachgedacht, über ihn, über sich und was das zu bedeuten hat. Bienenimbauch-Gefühl. Das gefällt ihr. Es hat dieselben Folgen wie der Kaffee: Es macht sie kribbelig, überdreht, lebendig. Das sind sie nun also, die Nebenwirkungen von zu viel Kaffee.
Julia denkt nun oft an Finn. Lücken im Tag, an denen sie Zeit findet, Träume zu bauen. Und sie fragt sich, woran sie vorher jeweils gedacht hat. Bevor es Finn gab. Doch sie weiss es nicht mehr.
Und obwohl Julia abends keinen Kaffee trinkt, kommt sie nicht zur Ruhe. Die Nervosität bleibt bei ihr wie ein Schatten. Tagsüber. Nachts. Julia schläft wenig. Sie putzt stattdessen die Küchenschränke heraus, reinigt und weisst die Fugen im Bad. Sie sortiert alte Liebesbriefe, katalogisiert ihre Musiksammlung, ordnet ihre Bücher im Gestell nach Farben. Sie liegt oft stundenlang im Bett und hört sich auf dem IPod Musik an. Dieselben Lieder immer und immer wieder. Gänsehaut an der immer selben Stelle, ein Herzhüpfer beim Refrain, der sie an Finn erinnert, obwohl sie nicht weiss, wieso. Sie stellt sich Finn vor, wie er im Coffee Shop herumwirbelt, Milch schäumt, Kaffee zubereitet. Sie sieht ihn vor sich, wie er seine Strähne aus dem Gesicht streicht. Und sie versucht sich vorzustellen, wer er ist, wenn er keinen Kaffee macht, keine Uniform trägt, nicht zwingend freundlich sein muss. Sie stellt sich vor, wie er ist. Und sie stellt sich vor, wie sie gerne hätte, dass er ist. Doch selbst das weiss sie nicht.
Manchmal geht Julia nun doch auch abends oder an den Wochenenden in den Coffee Shop. Sie trinkt Kaffee ohne Koffein. Sie setzt sich an einen der wenigen Tische und starrte in ihr Buch. Sie kommt selten weiter als ein paar Seiten.
„Was liest du?“ hat Finn einmal gefragt, als er sie da hat sitzen sehen.
„Ich weiss nicht“, hat sie ehrlich geantwortet. Er hat gelacht. Wenn er lacht, funkeln seine Augen. Wenn er lächelt, hat er Augen wie ein Reh. Doch eigentlich kann sich Julia sein Gesicht nicht merken. Sie hat das Gefühl, als müsste sie sich jeden Blick stehlen. Sie versucht, Finn nicht anzustarren. Sie guckt aus dem Fenster, betrachtet die Züge, wie sie kommen, wie sie gehen. Sie will den Coffee Shop nicht verlassen. Doch wie lange kann sie hier sitzen und in ihr Buch starren? Wie lange kann man alleine an einem Tisch sitzen, einfach nur sitzen, ohne dabei aufzufallen?
Und sie denkt darüber nach, ob Finn sie wenigstens ein bisschen mag. Wie alt mag er sein? Sie ist schlecht im Schätzen. Sie will aber auch gar nicht gut sein darin. Er ist noch jung. Sehr jung. Sie ist nicht alt. Aber so jung wie er ist sie nicht mehr.
Sie haben nie wirklich lange miteinander geredet. Ein paar Sätze. Belanglosigkeiten. Morgens fragt er Dinge wie: Würdest du noch täglich deinen Kaffee hier holen, wenn du im Lotto gewonnen hättest und nie wieder aufstehen müsstest?
Abends fragt er Sachen wie: Wirst du irgendwann mal was Anderes bestellen als deinen schwarzen Kaffee? Manchmal sagt er aber auch gar nichts. Julia sagt auch selten etwas. Nur manchmal fragt sie, wie es ihm geht. Tausend Fragen turnen in ihrem Kopf herum, doch sie hat Angst vor den Antworten. Unwissend lässt es sich leichter träumen.
Wenn sie dann abends im Bett liegt, fragt sie sich, was geblieben ist vom Tag. Von diesem und von allen anderen. Und es ist in letzter Zeit immer dasselbe: Ein Lächeln von Finn. Ein Blick von Finn. Das Bild seiner Hände. Alles andere vom Tag ist fast nicht mehr da. Oder nicht mehr wichtig. Trotzdem fällt es Julia schwer, sich an Finns Gesicht zu erinnern. Vielleicht, weil sie ihn nie genug lange anschauen kann. Mit seiner Stimme tut sie sich noch schwerer. Egal, wie viel Mühe sie sich gibt, sich zu erinnern. Vielleicht, weil sie ihn nie lange genug reden hört. Doch seine Stimme ist tief, ungewohnt tief. Das hat sie sich gemerkt. Julia hofft, Finn würde nicht merken, dass sie ihn mag. Er ist ja meistens beschäftigt. Ihm bleibt vielleicht nicht die Zeit, es zu merken. Aber vielleicht wünscht sich Julia auch, dass er es merkt. Sie weiss es nicht.
Wenn er nicht da ist, an seinen freien Tagen, dann fehlt er ihr. Früher, da ist es ihr fast egal gewesen. Doch das Seltsame ist, wenn sie den Coffee Shop betritt, ihren Kaffee holt, sich an einen Tisch setzt, dann ist es trotzdem immer so, als wäre er da. Dann kann sie sein Gesicht deutlich sehen, kann sogar seine Stimme hören, weiss, was er zu ihr sagen würde und was nicht. Hier ist sie Finn näher als anderswo. Sie weiss, sie ist zu erwachsen, um sich mit nichts zufrieden zu geben. Ihn nur anschauen können, ein paar Sätze wechseln. Doch es fühlt sich gut an, einfach nur zu wissen, dass er in ihrer Nähe ist, sich eine Berührung zu wünschen und mit dem Wunsch alleine schon glücklich zu sein. Das Bild kommt oft und bleibt lange: Er und sie und ein bisschen mehr Zeit. Manchmal stellt sie sich vor, wie es wohl wäre, ihn zu küssen. Und wenn sie jetzt morgens ihren Kaffee holt, ist es, als behielte Finn einen Teil von ihr zurück.
Es ist irgendwann im August. Der Regen kommt in Fäden vom Himmel. Julia mag Regen im Sommer. Dann riecht die Stadt nach warmem, feuchtem Asphalt und erinnert sie an ihre Kindheit.
„Du hast hoffentlich einen Schirm dabei“, fragt Finn. Julia schüttelt den Kopf.
„Bleib sitzen, wenn du magst. Wir haben noch eine Weile mit Aufräumen zu tun. Du störst nicht.“
Also bleibt Julia. Kurz vor zehn regnet es noch immer. Finn löscht das Licht, schliesst die Tür. Dann stehen sie draussen. Finn, die Arbeitskollegin und Julia. Die Arbeitskollegin umarmt Finn, sagt, sie wünsche ihm alles Gute, und er solle sich melden, wenn er wieder zurück sei. Dann sind sie alleine. Julia und Finn. Er steht so nahe vor ihr, dass sie denkt, ihr Herz zerplatze gleich. Die Narbe über seiner rechten Augenbraue ist ihr zuvor nie aufgefallen. Und seine Augen sind nicht nur braun.
„Du gehst weg?“, fragt sie. Er nickt. „Nur für eine Weile.“
Er schaut sie an. Sie lächelt und weiss, besser kriegt sie es nicht hin, das mit dem Lächeln. Er hat Augen wie ein Reh, denkt sie. Dann geht alles so schnell, dass sie einen Moment später fast nichts mehr weiss. Doch seine Haut riecht nach Kaffee. Und seine Lippen sind warm und weich. Er blickt zu Boden, auf seine Fussspitzen. Regentropfen rinnen über sein Gesicht, seine Haare sind dunkel und nass. Er fährt sich mit der Hand über den Kopf, wuselt die Haare durch. Er schaut jetzt noch jünger aus. Er lächelt schüchtern. Dann sagt er: „Ich muss jetzt los.“ Und er geht hinein in den Regen. Julia bleibt stehen, blickt ihm nach, bis er verschwindet. Dann erst geht auch sie. Sie nimmt nicht den kürzesten Weg nach Hause. Den Regen ignoriert sie einfach.
Am nächsten Morgen guckt Julia nicht ins Schaufenster der Drogerie. Sie hat kaum geschlafen. Doch sie ist nicht müde. Sie ist neben sich, doch es fühlt sich gut an. Sie betritt den Coffee Shop. Als sie an der Reihe ist, bestellt sie einen Double Tall Vanilla Latte und setzt sich dann an den langen Tisch am Fenster. Draussen regnet es noch immer.